Meniskusverletzungen

Innenmeniskus-Riss
Das eingerissene Stück Meniskus wird mit einem Tasthäkchen hervorgezogen



Innenmeniskus-Riss Tasthäkchen liegt im Riss


Intakter Innenmeniskus

Die häufigste Indikation für eine arthroskopische Operation ist eine Meniskusverletzung bzw. ein Meniskusschaden. Jedes Kniegelenk hat zwei Menisken, einen Innen- und einen Außenmeniskus. Der Meniskus ist ein keilförmiger, elastischer und verformbarer Faserknorpel. Er sitzt zwischen Oberschenkelrolle und Schienbeinkopf. Seine Hauptaufgabe ist die Gewichtsverteilung des belasteten Kniegelenkes, außerdem erhöht er die Stabilität des Gelenkes und besitzt einen „Stoßdämpfereffekt”.

Durch Verletzungen oder Verschleißerscheinungen oder beides können Teile des Meniskus einreißen und dadurch die Gelenkmechanik stören. Mit der Zeit erfolgt vor allem eine Zerstörung der angrenzenden Knorpelflächen, weshalb das ab- oder eingerissene Meniskusgewebe operativ entfernt werden muss. Ziel dabei ist, soviel gesundes Meniskusgewebe wie möglich zu erhalten.

Eine OP-Indikation besteht bei festgestelltem Meniskusschaden auch dann, wenn keine Schmerzen bestehen, da sonst der Riss im Meniskus größer und außerdem der Gelenkknorpel geschädigt wird.

Eine Operation sollte grundsätzlich zum frühestmöglichen Zeitpunkt stattfinden, um die erwähnten Sekundärschäden so gering wie möglich zu halten.

Bei jüngeren Patienten kann der Miniskus, wenn die Rißbildung nicht zu ausgeprägt ist, erhalten werden (Naht, Auffrischen, Needling).

Kontakt
Dr. med. Klaus Steinhauser
Arzt für Orthopädie / Sportmedizin
Ohiostraße 3
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